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Erfolgreiche Kommunikation in der Beziehung – Tipps für Fortgeschrittene

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen!

Für alle die, die meine letzten Tipps mit einem Lächeln gelesen haben und sich gefreut haben, all das bereits umzusetzen, kommen hier einige Tipps zur Verbesserung der Kommunikation, die mehr geübt sein wollen. 

Die sieben Profi-Tipps für gelingende Kommunikation:

  1. Klarheit in der Kommunikation

Es erfordert viel Voraussicht, diesen Tipp umzusetzen – hierbei geht es nämlich darum, schon vor dem Gespräch zu wissen, was man erreichen möchte. Wie möchte man sich danach fühlen, wie möchte man, dass sich der Gegenüber fühlt? Was soll Ziel des Gesprächs sein? Wenn du diese Fragen im Vorhinein für dich beantworten kannst, wird es dir wesentlich leichter fallen, den roten Faden während der Unterhaltung nicht zu verlieren und strukturiert vorzugehen.

2. Achte auf deine Sprache!

Wir reden oftmals so, wie es gerade kommt, ohne groß darüber nachzudenken. Das kann teilweise jedoch schnell dazu führen, dass wir jemanden unbeabsichtigt verletzen – durch unsere Wortwohl, unsere Formulierungen. Solltest du das Gefühl haben, dass du hierbei noch etwas Übung und konkrete Methoden an die Hand brauchst – wie z.B. die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg -, dann ist mein Seminar „Wir müssen reden! – Kommunikation in der Partnerschaft (B01)“ vielleicht genau das Richtige für dich.

3. Fragen, Fragen, Fragen

Irgendwann glauben wir, den Gegenüber so gut zu kennen, dass wir uns viele Dinge ableiten, ohne nachzufragen – wozu auch? Tatsächlich ist es aber so, dass wir, wenn wir nicht fragen, schnell zu falschen Schlüssen gelangen – und das nur, weil wir irgendwie doch arrogant genug waren, zu glauben, den anderen so gut zu kennen, dass wir nicht mehr nachfragen müssen. Dem kannst du aktiv vorbeugen! Und wer kennt ihn nicht, den Spruch: „Wer nicht fragt, bleibt dumm…“?

4.Grenzen respektieren 

Wer hat sich nicht mal gewünscht, die Gedanken des anderen lesen zu können? Dennoch sollten wir nie vergessen, dass jeder für sich entscheiden darf und muss, wie viel er erzählt. Werde nicht zum „kommunikativen Kontrollfreak“ und poche darauf, alles zu wissen, was deinem Gegenüber gerade im Kopf herumgeistert. Wenn er/sie möchte, wird er/sie es dir schon mitteilen. 

5. Motivation

Wir haben immer das Bedürfnis, uns gut zu fühlen und tun viel dafür, damit es uns in schlechten Phasen schnell besser geht. Klingt egoistisch? Ist es auch! Und das ist grundsätzlich nicht schlecht oder verkehrt. 

Für ein Gespräch bedeutet das aber, vorher zu überlegen, was man eigentlich erreichen möchte. Möchtest du deine Wut an jemandem auslassen? Wenn das so sein sollte, was manchmal absolut normal ist, dann solltest du trotzdem transparent genug zu deinem Partner/deiner Partnerin sein: „Du, ich bin gerade so geladen, ich muss das jetzt mal rauslassen. Ist das ok für dich?“ Eine Grenze sollte dort anfangen, wo du andere verletzt, nur, um dich in dem Moment besser zu fühlen. 

6. Auch mal nichts sagen

Gerade wenn wir emotional aufgewühlt sind, neigen wir dazu, Sachen zu sagen, ohne groß darüber nachzudenken. Denke aber immer daran: Was du einmal gesagt hast, kannst du nicht zurücknehmen. Manchmal ist es vielleicht besser, sich einen Moment lang zu beherrschen und sich etwas zu verkneifen, bevor man es im Nachhinein bereut. 

7. Mindset/innere Haltung

Wenn du bis hierhin interessiert gelesen hast, ist das schon mal ein gutes Zeichen für deine innere Haltung gegenüber deinem Partner/deiner Partnerin. Du musst zuerst die Bereitschaft haben, etwas verändern, verbessern zu wollen – sonst helfen die besten Tipps nicht. Bedenke also zum Beispiel vor einem klärenden Gespräch, ob du wirklich Lust hast, jetzt eine konstruktive Lösung zu finden – falls nicht, solltest du das Gespräch unbedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. 

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Gib nicht auf, stetig an deiner Kommunikation zu arbeiten – es lohnt sich!

Mit besten Wünschen für beziehungsvolle Tage

Deine Sandra Paul

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Erfolgreiche Kommunikation in der Beziehung – die Basics

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen!

Es ist nichts Neues, dass die richtige Kommunikation in der Partnerschaft das A und O ist – ohne funktionierende Absprachen, das gesittete Reden über mögliche Baustellen und Probleme, ohne das Finden gemeinsamer Kompromisse, ohne den richtigen mündlichen „Draht“ zueinander ist es mit einer Beziehung nicht weit her. Leider führt andauernde dysfunktionale Kommunikation zwischen einander immer wieder zu Trennungen oder großen Krisen – dabei gibt es paar Dinge, die du sofort beachten kannst!

Die sieben Basics einer guten Kommunikation:

  1. Ich-Botschaften nutzen

Wir neigen dazu, Fehler bei allen anderen, nur nicht bei uns zu suchen. Umso leichter kommen uns Sätze wie „Du musst ja immer…“ oder „Du hast ja auch…“ über die Lippen. Dadurch bewirken wir jedoch nur, dass sich unser Gegenüber automatisch und von vornherein angegriffen fühlt. Besser: Davon reden, wie es dir dabei geht: „Ich habe mich nicht gesehen gefühlt, als…“ 

2. Die Vergangenheit nicht zum Dauerthema machen

Auch wenn man es ständig hört – lebe lieber im Hier und Jetzt – hier gibt es schon genug Herausforderungen, dazu braucht man nicht noch ständig in der Vergangenheit zu wühlen.

3. Ausreden lassen

Auch wenn du noch so dringend etwas sagen und einwerfen möchtest – jemanden ausreden zu lassen, ist eine Sache des Respekts und der Wertschätzung.

4. Fokus

Während eines Gesprächs mit deinem Partner/deiner Partnerin sollten nicht Handy, PC oder Fernseher im Vordergrund stehen oder dich ablenken. Ausschalten und beiseite legen!

5. Stay positive!

Ja, wir neigen leider auch dazu, zu jammern. Das Wetter ist wieder mal sooo schlecht. Aber versuche doch mal, Folgendes zu sehen: Auch wenn das Wetter schlecht war, bist du trotzdem eine Runde joggen gewesen! Versuche, auch beim Kommunizieren nach Möglichkeit nicht immer nur das Negative in den Fokus zu lenken.

6. Sachlich bleiben

Es klingt so leicht, ist aber so schwierig: sachlich bleiben. Da wir den anderen so nah wie kaum jemanden sonst an uns heranlassen, sind natürlich sehr viele Emotionen involviert, egal, worum es geht. Logisch, dass uns dieser Mensch besonders schnell in Rage bringen kann – das funktioniert im Positiven ebenso wie im Negativen. Dennoch: Etwas, das aus den überkochenden Emotionen heraus gesagt wurde, kann im Nachhinein nicht wieder ungesagt gemacht werden. Wenn du merkst, dass du zu emotional geladen bist, um dich möglichst sachlich und fair zu unterhalten, solltest du die Situation für einige Minuten verlassen. Unterbrechen ist besser, als Dinge zu sagen, die du im Nachhinein bereust!

7. Eigene Probleme nicht an dem anderen auslassen 

Jeder hat mal einen schlechten Tag und neigt dazu, schneller als sonst aus der Haut zu fahren. Was hilft, ist eine kurze Ankündigung: „Du, ich hatte einen wirklich stressigen Tag heute. Bitte sei nicht sauer, falls ich etwas gereizt sein sollte, ich gebe mir Mühe, es nicht so auszustrahlen.“

Das ist fair und dein Gegenüber kann sich darauf einstellen und sich an dich und deine Stimmungslage anpassen.

Schon der Philosoph Friedrich Nitsche verglich die Ehe mit einem lebenslangen Gespräch. Damit eine Partnerschaft aber auch ein Leben langt hält, ist es wichtig, sich bewusst Mühe zu geben – und zwar nicht zuletzt beim Reden und Kommunizieren. Völlig egal, wie schlecht es uns geht oder wie aufgebracht wir gerade sind – wir sollten nie aus den Augen verlieren, mit wem wir gerade sprechen – nämlich mit einer Person, die uns sehr am Herzen liegt und der wir keineswegs wehtun oder ihr ein schlechtes Gefühl bereiten wollen.

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Fange am besten heute noch an, bewusst darauf zu achten, wie du kommunizierst – nur so kannst du deine Kommunikation Stück für Stück verbessern!

Mit besten Wünschen für beziehungsvolle Tage

Deine Sandra Paul

Couple

Beziehungsziele für 2020

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen!

Ein neues Jahr bringt immer auch neue Chancen mit sich – das gilt auch für die Partnerschaft! So wie sich viele Menschen zu Beginn eines neuen Jahres Vorsätze machen und den Jahreswechsel als Start für die Umsetzung sehen, können auch innerhalb der Beziehung mit dem Partner/der Partnerin neue Beziehungsziele für das Jahr abgesteckt werden. Die Frage „Wo wollen wir als Paar dieses Jahr hin?“ steht dabei im Vordergrund. 

Beziehungsziele abstecken – mit diesen Tipps gelingt´s:

  1. Fragt euch Folgendes: Was hat zwischen uns im letzten Jahr super funktioniert, von dem wir im neuen Jahr noch mehr haben wollen?
  2. Frage zwei, die ihr gemeinsam beantworten solltet: Wovon wollen wir beide weniger haben, weil es uns gemeinsam wirklich nicht gut getan hat?
  3. Die letzte Frage: Was soll in unserem Miteinander komplett neu entstehen?
  4. Wählt Ziele, die außerhalb eurer Komfortzone liegen! Erst, wenn etwas außerhalb des bequemen Rahmens liegt, kommt es zu vermehrtem Wachstum und Weiterentwicklung. Ein Projekt, was ihr schon ewig vor euch herschiebt, weil es vielleicht zeitintensiv ist und viel Vorbereitung bedarf, ist nur ein Beispiel dafür. 
  5. Weniger ist mehr. Ihr solltet euch nicht mehr als fünf Ziele setzen, da es sonst schnell eher zu Frust als zu Freude kommt.
  6. Nur Geduld! Überstürzt nichts und gebt den Dingen Zeit, sich zu entfalten. Sich gemeinsame Ziele zu setzen, heißt auch, zu berücksichtigen und zu akzeptieren, dass Wachstum und Entwicklung in kleinen Dosen passieren.
  7. Stellt sicher, dass die gewählten Ziele für euch beide wichtig sind. Ihr solltet an einem Strang bei der Verwirklichung der Ziele ziehen- das geht nur, wenn ihr beide davon überzeugt seid, dass diese Dinge für eure Beziehung wichtig sind und sie eure Partnerschaft voranbringen und stärken.
  8. Bleibt realistisch! Achtet darauf, dass eure Ziele euch zwar fordern, dennoch aber realisierbar sind.
  9. Einmal konkret, bitte!. „Wir wollen nie mehr streiten“ ist absolut nicht konkret – besser und damit erreichbarer wäre: „Wir tauschen unsere Argumente sachlich aus“ (ohne den anderen dabei anzugreifen).
  10. Das Ziel im Auge behalten. Es ist wichtig, dass ihr regelmäßig reflektiert, wie weit ihr gemeinsam schon gekommen seid, wo Fortschritte zu verzeichnen sind, wo noch Baustellen sind, was als Nächstes aktiv angegangen werden soll. 
  11. Visualisiert eure Ziele! Ziele, die nur ausgesprochen werden, geraten schnell in Vergessenheit oder werden womöglich im Nachhinein anders ausgelegt. Besser ist es da, eure gemeinsamen Ziele aufzuschreiben. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch eine Collage oder ein kleines Plakat anfertigen.
  12. Schlussendlich: Rückschläge sind normal! Wenn ihr von Anfang an bei eurer Planung einkalkuliert, dass euch Dinge in die Quere kommen werden, dann könnt ihr auch mögliche Gegenmaßnahmen treffen.

Gemeinsame Ziele wirken häufig wie ein „Superkleber“ für die Partnerschaft – wenn ihr euch zu zweit miteinander aktiv erlebt, dann sorgt das dafür, dass ihr begreift, dass ihr als Paar ein gutes Team sein könnt. Und ein Paar, welches ein gutes Team ist, hat die besten Voraussetzungen für eine glückliche Langzeitbeziehung.

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Fangt am besten heute noch an, setzt euch zusammen und überlegt gemeinsam, wie ihr 2020 zu eurem Jahr machen könnt! 

Mit besten Wünschen für beziehungsvolle Tage

Deine Sandra Paul

Amazed woman holding balloon and gift box over gray background. Looking at camera.

„Danke, mein Schatz!“ – DAS macht den Unterschied

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen! 

Wer kennt es nicht: Liebestöter Alltag. Jeder Tag ist wie der letzte und irgendwann schleicht sich zunehmend der Gedanke bei dir ein, dass dein Partner/deine Partnerin dich für selbstverständlich hält.

Leider erlebe ich nur zu oft, wie oft sich Paare auseinanderleben, weil sie viele Dinge zu selbstverständlich nehmen und sich gleichzeitig nicht unentbehrlich für den anderen fühlen. 

Mit den folgenden acht Tipps möchte ich dich für Kleinigkeiten sensibilisieren, die dem sofort entgegenwirken – ohne zeitlichen oder groß finanziellen Aufwand! 

Fangen wir an!

8 Kleinigkeiten, durch die dein Partner/deine Partnerin dich noch mehr liebt:

1. Wertschätzung:

Danke zu sagen, das kostet nichts, erzielt aber einen großen Effekt. Durch das Bedanken für vermeintliche Alltäglichkeiten („Danke, dass du die Wäsche schon gemacht hast!“) entsteht bei deinem Partner/deiner Partnerin das Gefühl, gesehen zu werden und dass solche Dinge ihm/ihr sehr wohl auffallen und nicht als selbstverständlich angesehen werden.

2. Kleine Gesten 

Manchmal reichen schon die kleinsten Dinge, um jemandem den Tag zu versüßen. Ein kleiner Zettel in der Hand- oder Aktentasche mit lieben Botschaften wie „Hab´ einen schönen Tag!“ oder „Ich freue mich auf dich!“ kostet weder Geld noch Zeit, sorgt aber bei dem Empfänger gewiss für eine Überraschung und gute Laune.

3. Zuhören und Nachfragen

Es ist die eine Sache, sich anzuhören, was der andere zu erzählen hat. Merkt man sich das Gesagte aber und setzt dort später an, fragt also beispielsweise am nächsten Tag nach, wie denn die Besprechung mit Herrn xy war, gibt man seinem Gegenüber automatisch das Gefühl, wirklich wahrgenommen zu werden und einem wichtig zu sein. 

4. I just called to say `I love you`

Natürlich denkt man im Laufe des Tages ab und an an den Partner/die Partnerin, weil viele Szenen, Termine oder Gegenstände mit der Person assoziiert werden. Es muss nicht gleich ein Anruf sein, aber wer darauf bewusster achtet und in solchen Momenten auch nur einen Einzeiler („Musste gerade an dich denken!“) an den Partner/die Partnerin schickt, zaubert dem Empfänger der Nachricht bestimmt ein Lächeln ins Gesicht. 

5. Gefühle ehrlich kommunizieren

Natürlich hat jeder mal einen schlechten Tag und natürlich wirkt sich das auch irgendwie auf den Partner aus. Wesentlich weniger unangenehm wird es aber für den Partner/die Partnerin, wenn man ganz offen erklärt, wie man fühlt: „Es tut mir leid, dass ich heute so schlecht drauf bin, ich habe schon den ganzen Tag nur das Bedürfnis, mich einfach ins Bett zu legen und zu schlafen.“ Dadurch lässt sich vermeiden, dass eine solche Laune persönlich genommen wird und es fällt viel leichter, Verständnis aufzubringen.

6. Teilhabe 

„Wie war dein Tag?“ – „Nicht besonders.“ – „Okay.“ 

Lass deinen Partner/deine Partnerin teilhaben! Oftmals sprechen wir Dinge nicht aus, weil sie uns unwichtig erscheinen und wir den Gegenüber nicht mit „Unnötigem“ belasten wollen, aber wer seinem Partner/seiner Partnerin auch von kleinen, vielleicht unbedeutend erscheinenden Dingen erzählt, vermittelt dem Gegenüber automatisch das Gefühl, dass man selbst solche Kleinigkeiten gern mit ihm/ihr teilt, ihn/sie ganz bewusst am eigenen Alltag teilhaben lässt. 

7. Weniger denken, mehr sagen

Natürlich denken wir viel öfter am Tag Dinge, als wir sie tatsächlich aussprechen, das ist zum Teil auch sicherlich gut so. Aber warum sollte man nicht einfach mal sagen, dass dem Freund das heutige Hemd wirklich gut steht oder die Haare der Partnerin toll riechen? Auch wenn das Kompliment noch so klein sein mag, jedes Kompliment ist besser als keines!

8. Körperliche Nähe, auch zwischendurch 

Am Anfang jeder Beziehung hat man das verstärkte Bedürfnis, den Partner/die Partnerin ständig zu berühren, in den Arm zu nehmen, zu küssen. Es ist absolut normal, dass das im Laufe der Zeit abnimmt, dennoch schaffen Berührungen Nähe, auch wenn sie noch so klein sind. Warum also nicht den Partner/die Partnerin das nächste Mal beim Kochen oder beim Abräumen einfach mal so in den Arm schließen? Das verbindet und zeigt Zuneigung und Vertrauen. 

Wie du siehst, es gar nicht so schwer, dem Partner/der Partnerin im Alltag ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu schenken. Ein geringer Einsatz, der sich aber definitiv lohnt! Eine gut funktionierende Beziehung lebt davon, sich gegenseitig zu zeigen, wie gerne man sein Leben mit der Person teilt – und genau das schaffst du mit diesen acht Tipps. 

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne meine Website oder mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Mach den ersten Schritt und versüße deinem Partner/deiner Partnerin den Tag!

Mit besten Wünschen für harmonische Beziehungstage,

Deine Sandra Paul

Beautiful young passionate couple is having sex in bedroom

Warum Affären verlockend erscheinen können

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen!

Hast du schon mal drüber nachgedacht, was genau an einer Affäre so spannend sein soll und warum man sowas überhaupt erst beginnt? 

Ich habe mich erst letztens wieder mit der Thematik befasst, was Menschen dazu veranlasst, eine Affäre zu beginnen und lasse dich gerne an meinem Wissen teilhaben! 

Vielleicht hattest du die Situation schon einmal, dass dir mehr oder weniger direkt Avancen in der Richtung gemacht wurden. Und sind wir mal ehrlich: Für das Selbstbewusstsein ist es natürlich schmeichelnd, von außen das Feedback zu bekommen, begehrenswert zu sein. 

Aspekte, die an einer Affäre verlockend wirken könnten:

1. Das Gefühl der Lebendigkeit

„Ich fühle mich dabei so lebendig“, berichten nahezu alle Personen, die eine Affäre eingegangen sind. Der Körper ist komplett energetisiert, die Sinne sind betört. In einem derartigen „Flow“-Zustand zu sein, ist ein Zustand, den wir Menschen uns herbeisehnen und der uns allen zunächst einmal guttut. Oftmals wird so ein Zustand genau dann erreicht, wenn die Grenzen überschritten werden, wenn wir über unsere Grenzen hinauswachsen. Scheinbar braucht es ein „Über-Grenzen-Gehen“, um eine besonders intensive Lebendigkeit zu spüren. Und es sieht es so aus, als würden wir gerade in Affären dieses Gefühl finden. Dennoch: Wir sollten alle wissen, dass dieser Zustand keineswegs von Dauer ist, ja gar nicht sein kann. 

2. Sehnsucht nach dem Gefühl, „es wert zu sein“

In dem Moment, in dem wir eine Beziehung eingehen, machen wir die Erfahrung, „es wert zu sein“, dass jemand sich für uns entscheidet, es wert zu sein, dass derjenige sich gegen alle anderen entscheidet, es wert zu sein, sich auf ein Leben mit uns einzulassen. 

Es wert zu sein, gemeint zu sein und gesehen zu werden, das ist ein tiefes Bedürfnis, das wir alle von Beginn unseres Lebens an teilen. Erfahrungsgemäß schaffen es aber die wenigsten Paare, auf Dauer dieses Bedürfnis in ihrem Miteinander zu stillen. 

Ist es dann nicht verständlich, wieso es manchmal so verlockend für uns ist, wenn auf einmal wieder jemand dieses Gefühl von Besonderheit in uns erweckt? Und wenn sich jemand auf uns einlässt, obwohl derjenige in einer Beziehung ist, obwohl es also Grenzen gibt und die Vernunft es verbietet? Ist das nicht umso mehr der Beweis dafür, es wert zu sein? Natürlich gibt es alternative Verhaltensvarianten, wie wir vorgehen können, wenn wir merken, dass unser Partner oder unsere Partnerin uns nicht mehr in dem Maß das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, gibt, wie es vielleicht einmal war und wie wir es uns wünschen würden. Allem voran sollte man das direkt kommunizieren und nicht hoffen, dass jemand anderes diese Lücke füllen kann – abgesehen davon sollte es das Ziel sein, ebendieses Gefühl, „es wert zu sein“, von dem Menschen wieder vermittelt zu bekommen, für den wir uns damals bewusst entschieden haben. 

3. Der Mut, sich sexuell zu zeigen

Spannenderweise trauen sich die meisten Menschen eher, die eigenen sexuellen Fantasien und Wünsche anzusprechen und zu leben, wenn sie einen Menschen noch nicht so gut kennen. 

Paare, die in einer längeren Beziehung leben, einigen sich dagegen oftmals auf den „kleinsten gemeinsamen sexuellen Nenner“, indem sie in sexueller Hinsicht das leben, was sie gut kennen, schon tausendmal gemacht haben und von dem sie mit Sicherheit wissen, dass der Partner es auch gut findet. 

Wenn sich ein Paar erst mal sexuell auf ein bestimmtes Skript eingefahren hat, bleibt es häufig dabei und ändert sich oftmals lange Zeit nicht. Dies hat zur Folge, dass die gemeinsame Sexualität im besten Fall gut, berechenbar, vorhersagbar und daneben vielleicht auch etwas langweilig wird. So bleibt bei vielen der Wunsch nach erfüllender Sexualität, nach etwas „Aufregendem“ vorhanden, ein Wunsch, der dann in der Affäre scheinbar leichter erfüllt werden kann als in einer bestehenden Beziehung. Dabei sollten wir stets im Hinterkopf die folgende Frage behalten: „Wenn ich es langweilig finde, sieht das mein Partner nicht vielleicht sogar ähnlich?“ Möglicherweise haben beide Lust darauf, Neues auszuprobieren und sich sexuell weiterzuentwickeln. 

4. Die Sehnsucht nach etwas anderem

Die Studienlage zeigt, dass Affären nicht ausschließlich nur aus einer problematischen Beziehung heraus entstehen. Menschen stürzen sich auch in Affären, wenn die eigene Beziehung als zufriedenstellend erlebt wird. Woran kann das liegen?

Ein Grund dafür ist, dass kein Partner der Welt all unsere – sich teilweise sogar widersprechenden –  Bedürfnisse erfüllen kann. So kann es sein, dass wir uns auf der einen Seite einen verlässlichen, ausgeglichenen und häuslichen Partner wünschen und auch sehr zufrieden damit sind, dass unser Partner genau diese uns so wichtigen Eigenschaften mitbringt. Auf der anderen Seite kann jedoch gleichzeitig die Sehnsucht nach Abenteuer und Unberechenbarkeit bestehen. Wenn uns dann jemand begegnet, der diese Sehnsüchte in uns anspricht, dann kann es sein, dass wir uns zu genau demjenigen hingezogen fühlen, ohne dass uns etwas aus unserer festen Partnerschaft wegtreibt, weil diese an sich „in Ordnung“ und passend für uns ist.

Wie wir jedoch alle wissen, sehnt man sich typischerweise immer nach dem, was man gerade nicht hat. Dabei sollten wir jedoch nie außer Acht lassen, dass wir dadurch das, was wir haben, schnell verlieren können. Und ob es das wert ist, ist dann die nächste Frage…

5. Gelegenheit macht Diebe

Die Frage ist, ob diejenigen hauptsächlich deshalb treu sind, weil sie keine Gelegenheiten haben? Es wird zwischen „aktiver“ und „passiver“ Treue unterschieden (Clement 2010). Der „aktiv“ Treue entscheidet sich im Bewusstsein des „Preises“ aktiv für die Treue. Der „Preis“ in Form des Verzichts ist für den aktiv Treuen spürbar, denn er setzt sich damit auseinander. Der aktiv Treue wird sich wahrscheinlich immer wieder im Leben für oder gegen die Treue entscheiden (müssen). 

Der „passiv“ Treue ist „einfach treu“, ohne dabei einen Verzicht zu spüren. Er denkt einfach nicht darüber nach und muss sich folglich auch nicht aktiv dafür entscheiden. Die Gründe dafür können

vielfältig sein, so kann es sein, dass sich für denjenigen einfach nie eine Gelegenheit bietet oder das Interesse an Sexualität nie groß war, er sich demnach auch nicht gegen eine Versuchung entscheiden muss. 

6. Eine andere Seite an sich entdecken

Die Sehnsucht nach etwas anderem kann noch deutlich weiter gehen als nur in Richtung einer besseren oder vielseitigeren Bedürfnisbefriedigung in Bezug auf Wünsche, die in der bestehenden Partnerschaft nicht erfüllt werden. Durch Affären kann es auch passieren, dass Menschen Seiten an sich entdecken, von denen sie bislang nichts oder wenig ahnten. Unter Umständen finden wir die Frau oder den Mann, den wir morgens im Spiegel sehen und von der/dem wir wissen, dass sie/er mutig genug ist, um den Partner/die Partnerin zu betrügen, aufregend verrucht und bewundern sie/ihn irgendwo. Natürlich kann das auch ins Gegenteil umschlagen („Ich hätte nie von mir gedacht, dass ich in der Lage sein könnte, meinen Partner/meine Partnerin zu betrügen. Ich ekle mich selbst vor mir, was ist nur los mit mir?“).

7. Affäre als Sprungbrett heraus aus der Beziehung

Es kann natürlich sein, dass die bestehende Beziehung nicht funktioniert –  oder zumindest so erlebt wird. Sie wird dann möglicherweise aus verschiedenen Gründen fortgeführt: Bequemlichkeit, Angst vor dem Alleinsein, den Kindern eine Trennung ersparen wollen. Es gibt wirklich viele Gründe, die Menschen dazu bringen, Beziehungen aufrechtzuerhalten, die sie eigentlich als „tot“ betrachten. In solch einer Situation kann eine Affäre wie ein Sprungbrett wirken, über welches man die Beziehung beenden kann – indem zum Beispiel die Angst vor dem Alleinsein durch die Aussicht auf die neue Beziehung aufgelöst wird. Ob es nun aber tatsächlich zum Beenden der bestehenden Partnerschaft und dem Eintritt in eine neue Beziehung mit der Affäre kommt, steht auf einem ganz anderen Blatt. 

8. Affäre als Wecker für totgeglaubte Beziehungen

Es passiert nicht selten, dass eine Affäre – vor allem dann, wenn sie „auffliegt“ – die Dynamik der bestehenden Beziehung explodieren lässt und zu einer völlig neuen Situation führt. Es könnte nämlich sein, dass in einer langjährigen Beziehung, in der die Erotik eingeschlafen ist, der Sex plötzlich wieder einen ganz neuen Stellenwert bekommt („Du willst also …? Warum sagst du denn nichts, das kannst du alles haben!“).

Grundsätzlich sollten wir Folgendes beachten und nicht vergessen: Ja, vielleicht ist eine Affäre in manchen Momenten verlockend, aber wir haben uns damals bewusst für unseren Partner/unserer Partnerin entschieden. Wenn er/sie mittlerweile nicht mehr der oder die Richtige ist, dann ist das nicht schlimm – aber dann sollten wir vielleicht eher in Erwägung ziehen, einen sauberen Schluss zu finden, anstatt die schöne Zeit, die wir gemeinsam hatten, mit einer Affäre zu trüben. 

In dem Moment, wo wir eine Affäre eingehen, gehen wir das Risiko ein, unseren Partner/unsere Partnerin gewaltig zu verletzten – und wir missbrauchen Vertrauen, was uns entgegengebracht wird. Wie wir uns entscheiden, ist natürlich trotzdem allein unsere Entscheidung. 

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne meine Website oder mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Denk immer vorher über mögliche Risiken nach, bevor du dich in einem Flirt zu sehr verlierst!

Mit besten Wünschen für harmonische Beziehungstage

Deine Sandra Paul