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Erfolgreiche Kommunikation in der Beziehung – Tipps für Fortgeschrittene

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen!

Für alle die, die meine letzten Tipps mit einem Lächeln gelesen haben und sich gefreut haben, all das bereits umzusetzen, kommen hier einige Tipps zur Verbesserung der Kommunikation, die mehr geübt sein wollen. 

Die sieben Profi-Tipps für gelingende Kommunikation:

  1. Klarheit in der Kommunikation

Es erfordert viel Voraussicht, diesen Tipp umzusetzen – hierbei geht es nämlich darum, schon vor dem Gespräch zu wissen, was man erreichen möchte. Wie möchte man sich danach fühlen, wie möchte man, dass sich der Gegenüber fühlt? Was soll Ziel des Gesprächs sein? Wenn du diese Fragen im Vorhinein für dich beantworten kannst, wird es dir wesentlich leichter fallen, den roten Faden während der Unterhaltung nicht zu verlieren und strukturiert vorzugehen.

2. Achte auf deine Sprache!

Wir reden oftmals so, wie es gerade kommt, ohne groß darüber nachzudenken. Das kann teilweise jedoch schnell dazu führen, dass wir jemanden unbeabsichtigt verletzen – durch unsere Wortwohl, unsere Formulierungen. Solltest du das Gefühl haben, dass du hierbei noch etwas Übung und konkrete Methoden an die Hand brauchst – wie z.B. die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg -, dann ist mein Seminar „Wir müssen reden! – Kommunikation in der Partnerschaft (B01)“ vielleicht genau das Richtige für dich.

3. Fragen, Fragen, Fragen

Irgendwann glauben wir, den Gegenüber so gut zu kennen, dass wir uns viele Dinge ableiten, ohne nachzufragen – wozu auch? Tatsächlich ist es aber so, dass wir, wenn wir nicht fragen, schnell zu falschen Schlüssen gelangen – und das nur, weil wir irgendwie doch arrogant genug waren, zu glauben, den anderen so gut zu kennen, dass wir nicht mehr nachfragen müssen. Dem kannst du aktiv vorbeugen! Und wer kennt ihn nicht, den Spruch: „Wer nicht fragt, bleibt dumm…“?

4.Grenzen respektieren 

Wer hat sich nicht mal gewünscht, die Gedanken des anderen lesen zu können? Dennoch sollten wir nie vergessen, dass jeder für sich entscheiden darf und muss, wie viel er erzählt. Werde nicht zum „kommunikativen Kontrollfreak“ und poche darauf, alles zu wissen, was deinem Gegenüber gerade im Kopf herumgeistert. Wenn er/sie möchte, wird er/sie es dir schon mitteilen. 

5. Motivation

Wir haben immer das Bedürfnis, uns gut zu fühlen und tun viel dafür, damit es uns in schlechten Phasen schnell besser geht. Klingt egoistisch? Ist es auch! Und das ist grundsätzlich nicht schlecht oder verkehrt. 

Für ein Gespräch bedeutet das aber, vorher zu überlegen, was man eigentlich erreichen möchte. Möchtest du deine Wut an jemandem auslassen? Wenn das so sein sollte, was manchmal absolut normal ist, dann solltest du trotzdem transparent genug zu deinem Partner/deiner Partnerin sein: „Du, ich bin gerade so geladen, ich muss das jetzt mal rauslassen. Ist das ok für dich?“ Eine Grenze sollte dort anfangen, wo du andere verletzt, nur, um dich in dem Moment besser zu fühlen. 

6. Auch mal nichts sagen

Gerade wenn wir emotional aufgewühlt sind, neigen wir dazu, Sachen zu sagen, ohne groß darüber nachzudenken. Denke aber immer daran: Was du einmal gesagt hast, kannst du nicht zurücknehmen. Manchmal ist es vielleicht besser, sich einen Moment lang zu beherrschen und sich etwas zu verkneifen, bevor man es im Nachhinein bereut. 

7. Mindset/innere Haltung

Wenn du bis hierhin interessiert gelesen hast, ist das schon mal ein gutes Zeichen für deine innere Haltung gegenüber deinem Partner/deiner Partnerin. Du musst zuerst die Bereitschaft haben, etwas verändern, verbessern zu wollen – sonst helfen die besten Tipps nicht. Bedenke also zum Beispiel vor einem klärenden Gespräch, ob du wirklich Lust hast, jetzt eine konstruktive Lösung zu finden – falls nicht, solltest du das Gespräch unbedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. 

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Gib nicht auf, stetig an deiner Kommunikation zu arbeiten – es lohnt sich!

Mit besten Wünschen für beziehungsvolle Tage

Deine Sandra Paul

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Erfolgreiche Kommunikation in der Beziehung – die Basics

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen!

Es ist nichts Neues, dass die richtige Kommunikation in der Partnerschaft das A und O ist – ohne funktionierende Absprachen, das gesittete Reden über mögliche Baustellen und Probleme, ohne das Finden gemeinsamer Kompromisse, ohne den richtigen mündlichen „Draht“ zueinander ist es mit einer Beziehung nicht weit her. Leider führt andauernde dysfunktionale Kommunikation zwischen einander immer wieder zu Trennungen oder großen Krisen – dabei gibt es paar Dinge, die du sofort beachten kannst!

Die sieben Basics einer guten Kommunikation:

  1. Ich-Botschaften nutzen

Wir neigen dazu, Fehler bei allen anderen, nur nicht bei uns zu suchen. Umso leichter kommen uns Sätze wie „Du musst ja immer…“ oder „Du hast ja auch…“ über die Lippen. Dadurch bewirken wir jedoch nur, dass sich unser Gegenüber automatisch und von vornherein angegriffen fühlt. Besser: Davon reden, wie es dir dabei geht: „Ich habe mich nicht gesehen gefühlt, als…“ 

2. Die Vergangenheit nicht zum Dauerthema machen

Auch wenn man es ständig hört – lebe lieber im Hier und Jetzt – hier gibt es schon genug Herausforderungen, dazu braucht man nicht noch ständig in der Vergangenheit zu wühlen.

3. Ausreden lassen

Auch wenn du noch so dringend etwas sagen und einwerfen möchtest – jemanden ausreden zu lassen, ist eine Sache des Respekts und der Wertschätzung.

4. Fokus

Während eines Gesprächs mit deinem Partner/deiner Partnerin sollten nicht Handy, PC oder Fernseher im Vordergrund stehen oder dich ablenken. Ausschalten und beiseite legen!

5. Stay positive!

Ja, wir neigen leider auch dazu, zu jammern. Das Wetter ist wieder mal sooo schlecht. Aber versuche doch mal, Folgendes zu sehen: Auch wenn das Wetter schlecht war, bist du trotzdem eine Runde joggen gewesen! Versuche, auch beim Kommunizieren nach Möglichkeit nicht immer nur das Negative in den Fokus zu lenken.

6. Sachlich bleiben

Es klingt so leicht, ist aber so schwierig: sachlich bleiben. Da wir den anderen so nah wie kaum jemanden sonst an uns heranlassen, sind natürlich sehr viele Emotionen involviert, egal, worum es geht. Logisch, dass uns dieser Mensch besonders schnell in Rage bringen kann – das funktioniert im Positiven ebenso wie im Negativen. Dennoch: Etwas, das aus den überkochenden Emotionen heraus gesagt wurde, kann im Nachhinein nicht wieder ungesagt gemacht werden. Wenn du merkst, dass du zu emotional geladen bist, um dich möglichst sachlich und fair zu unterhalten, solltest du die Situation für einige Minuten verlassen. Unterbrechen ist besser, als Dinge zu sagen, die du im Nachhinein bereust!

7. Eigene Probleme nicht an dem anderen auslassen 

Jeder hat mal einen schlechten Tag und neigt dazu, schneller als sonst aus der Haut zu fahren. Was hilft, ist eine kurze Ankündigung: „Du, ich hatte einen wirklich stressigen Tag heute. Bitte sei nicht sauer, falls ich etwas gereizt sein sollte, ich gebe mir Mühe, es nicht so auszustrahlen.“

Das ist fair und dein Gegenüber kann sich darauf einstellen und sich an dich und deine Stimmungslage anpassen.

Schon der Philosoph Friedrich Nitsche verglich die Ehe mit einem lebenslangen Gespräch. Damit eine Partnerschaft aber auch ein Leben langt hält, ist es wichtig, sich bewusst Mühe zu geben – und zwar nicht zuletzt beim Reden und Kommunizieren. Völlig egal, wie schlecht es uns geht oder wie aufgebracht wir gerade sind – wir sollten nie aus den Augen verlieren, mit wem wir gerade sprechen – nämlich mit einer Person, die uns sehr am Herzen liegt und der wir keineswegs wehtun oder ihr ein schlechtes Gefühl bereiten wollen.

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Fange am besten heute noch an, bewusst darauf zu achten, wie du kommunizierst – nur so kannst du deine Kommunikation Stück für Stück verbessern!

Mit besten Wünschen für beziehungsvolle Tage

Deine Sandra Paul