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Beziehungsinventur

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen!

Heute geht es um euren Beziehungs-Putz, eure Beziehungs-Inventur. Es geht darum zu schauen, wie gut deine/eure Beziehung ist. Es geht darum, herauszufinden, wo ihr als Paar steht. 

Noch nie war mehr Zeit dafür vorhanden als aktuell. 

Jetzt habt ihr die Chance, längst notwendige Beziehungsangelegenheiten in Angriff zu nehme.

Also: Es ist Zeit für den Frühjahrsputz – nicht nur im Haus oder in der Wohnung, sondern auch in deiner Beziehung. Zeit für eine Beziehungsinventur!

Die Beziehungsinventur sollte eine grundlegende Sache für alle Paare und alle Beziehungen sein und mindestens 1x im Jahr auf jeden Fall durchgeführt werden. 

Warum solltest du das tun? Wofür braucht es eine Beziehungsinventur?

Meiner Meinung nach brauch jede Liebe die Beziehungsinventur, weil sie eine gute Gelegenheit ist, sich der schönen und positiven Seiten der Beziehung zu besinnen. 

Eine Beziehung kann wie ein Haushalt sein: Manche mögen alles ordentlich, gut organisiert und strukturiert, andere fühlen sich im Chaos wohl. Beides funktioniert. In beiden Fällen sammelt sich nach einer Weile aber einiges an. Und wie bei der Wohnung, so ist es manchen Menschen ein Bedürfnis, ab und an für Ordnung zu sorgen. Ausmisten und alte Dinge loszulassen, ist manchmal auch in Beziehungen nötig. Dafür solltet ihr euch als Paar Zeit nehmen. Wenn ihr ein paar Gewohnheiten aussortiert, dann könnt ihr eure Liebe wieder auf Hochglanz bringen. 

Meiner Meinung nach ist eines der größten Probleme, die Paare vor einer Affäre haben, die Unbewusstheit. Sie leben so dahin und keiner kümmert oder bemüht sich aktiv um die Beziehung. Der Alltag frisst die Leidenschaft und die Lebendigkeit und keiner von euch beiden merkt es. Eine Liebelei hat jetzt ein besonders leichtes Spiel. Eine Affäre weckt die Paare dann unsanft aus ihrem Dornröschenschlaf. Wenn es dann wirklich passiert, dann werdet ihr als Paar ganz unsanft geweckt. Keiner von euch beiden hat je geahnt, dass euch das einmal hätte passieren können. 

Wenn ihr nicht wollt, dass euch das einmal passiert, dann werdet ihr euch aktiv mit eurer Beziehung auseinandersetzen müssen und so eine Beziehungsinventur ist der erste Schritt dafür. Wenn du jederzeit wissen willst, wo ihr als Paar steht, weil du dann schnell eingreifen kannst, wenn eure Partnerschaft in eine Schieflage gerät, dann ist die Beziehungsinventur genau der richtige Schritt. 

Sie läuft in folgenden vier Schritten ab:

1. Aufräumen

Klärt miteinander, welche Begebenheiten, Auseinandersetzungen und Kränkungen aus dem letzten Jahr noch übrig geblieben sind. Dabei ist es wichtig, dass einer redet und der andere zuhört. Der andere Partner sollte das nicht kommentieren, sondern möglichst nur zur 

Kenntnis nehmen. Bei dieser Gelegenheit merkt ihr beide schnell, ob ihr wirklich aufräumen wollt, oder ob es darum geht, alte Themen aufzuwärmen. 

Merkt ihr beide, dass zwischen euch noch Dinge ungeklärt sind, dann solltet ihr nicht darüber hinwegsehen. Sprecht die Dinge aus und lasst sie nicht zwischen euch stehen. 

Aber: wenn ihr die Sache erst mal angesprochen und aus dem Weg geräumt habt, dann belasst es auch dabei und grabt sie nicht wieder aus. Es ist dann an der Zeit, die Vergangenheit ruhen zu lassen. 

2. Erwartungen und Hoffnungen entrümpeln

Hier geht es als Erstes um die eigene Person. Ich rate euch, dass ihr als Erstes eure eigenen Erwartungen und Hoffnungen entrümpelt, denn in der Regel sind sie gerade in Beziehungen viel zu hoch gesteckt. Welche Erwartungen und Hoffnungen hast du an deinen Partner und an deine Beziehung?

Es ist wichtig, sich darüber auszutauschen. Es ist wichtig, dass ihr neugierig aufeinander bleibt. 

Viele Paare glauben, alles voneinander zu wissen. Doch weit gefehlt, denn das Interesse am Leben, den Gedanken und Wünschen des anderen lasse im Laufe vieler Beziehungen nach. 

Ihr könnt diese Gespräche vom Anfang, in denen ihr alles voneinander wissen wolltet, wieder aufleben lassen. 

3. Rituale

Wie wollt ihr den freigesprochenen Raum nach dem Aufräumen füllen? Was wollt ihr gemeinsam machen? Dazu könntet ihr eure bisherigen Gewohnheiten und Rituale auf den Prüfstand stellen. Vielleicht sind bestimmte Gewohnheiten/Rituale nicht mehr sinnvoll für euch, vielleicht braucht ihr neue. Rituale sind unverzichtbar. 

Nehmt euch als Paar Zeit, in der ihr euch nicht über Alltäglichkeiten austauscht. Es geht einzig und allein um euch und um eure Beziehung. 

4. Was will ich künftig mehr oder weniger für die Beziehung oder für mich tun?

Das ist der letzte Schritt der Beziehungsinventur. Geht in euch. Einer von euch beiden möchte vielleicht mehr alleine unternehmen, während der andere weniger sticheln möchte. 

Was auch immer es sein mag, redet darüber offen und ehrlich miteinander und geht dann in die Umsetzung. Habt ihr das Negative aussortiert, das Positive bekräftigt und somit den Frühjahrsputz erledigt, dann strahlt eure Beziehung wieder von ganz allein – nach innen und nach außen. 

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Nutze diese Zeit bewusst, um deine Beziehung zu reflektieren und gemeinsam herauszufinden, was ihr aneinander schätzt!

Mit besten Wünschen für beziehungsvolle Tage

Deine Sandra Paul

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Valentinstag

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen!

Der Valentinstag ist ein alter Brauch, der sich über Hunderte von Jahren gehalten hat. Das spricht für die Bedeutung des Anlasses und für das Bedürfnis, die Liebe ins Zentrum zu stellen. 

Also Valentinstag – braucht kein Mensch, oder wie? Doch. Ich persönlich finde schon. 

Wenn sich Paare jeden Tag feiern würden, dann wäre dieser spezielle Tag nicht notwendig. Aber das tun sie in der Regel nicht. 

Viele Paare denken, wenn der Valentinstag gelingt, dann haben sie eine gute Beziehung. Aber ganz genau so ist es nicht. 

So ein Tag wie der Valentinstag ist gefährlich, weil Paare schnell das Gefühl haben, das müsse jetzt wieder für ein ganzes Jahr reichen – bis zum nächsten Valentinstag quasi. 

Allerdings genügt die Pflege der Liebe an einem Tag nicht und große Gesten am Valentinstag können nicht die vielen notwendigen täglichen Zeichen der Zuneigung und Liebe für den Partner kompensieren. Die Liebe muss täglich gepflegt werden. 

Also: Pralinen und Blumen allein reichen nicht. Die Liebe für den Partner sollte sich vor allem in alltäglichen kleinen Gesten zeigen. 

Gemeinsame Feste wie Weihnachten, Neujahr, Ostern oder der Valentinstag stellen insgesamt durchaus verbindende Rituale dar. Sie rufen einem wichtige Ereignisse und ihre Bedeutung in Erinnerung und haben daher ihren Stellenwert. Dennoch kann es für euch als Paar wichtiger sein, persönliche Rituale (wie den Hochzeitstag etc.) zu zelebrieren. 

Rituale sind wichtig. Vor allem in Zeiten, in denen die Partnerschaft zu kurz kommt. Sie ermöglichen ein Innehalten. 

Am Valentinstag könnt ihr euch wieder darauf besinnen, was euch der Partner bedeutet, welchen Weg ihr schon gemeinsam zurückgelegt habt, wie die Beziehung für einen ist, was stimmt, aber auch, welche Änderungswünsche und Zukunftsperspektiven ihr vielleicht habt. 

Bei Geschenken zum Valentinstag gilt: Wichtig ist der persönliche Charakter beziehungsweise das Engagement dahinter. Hast du für deinen Partner speziell Zeit und Energie aufgewendet, um ihn zu beschenken? Hast du dir besondere Mühe gemacht, auf seine Wünsche einzugehen? Denn dies zählt mehr als die Größe des Geschenks. 

Das beste Geschenk ist eines, das von Herzen kommt. Häufig sind Geschenke wie zum Beispiel deinem Partner Zeit zu schenken und für ihn da zu sein, ihm Wertschätzung und Dankbarkeit entgegenzubringen, wertvoller, als teure, materielle Geschenke. 

Aber viel mehr solltet ihr das ganze Jahr über etwas tun, um eure Beziehung glücklich und stabil zu halten. 

Vier Tipps, um eure Beziehung dauerhaft stabil zu halten:

  1. Nehmt euch Zeit für eure Partnerschaft!

2. Seid jeden Tag bemüht, zuvorkommend, wertschätzend, fürsorglich, freundlich und nett zu eurem Partner zu sein!

3. Sei für deinen Partner da, wenn er dich braucht, wenn es ihm nicht gut geht und er deine Unterstützung benötigt. Gehe aber auch von dir aus auf deinen Partner zu, teile ihm mit, dass du froh bist, auch von ihm Unterstützung zu bekommen!

4. Achtet bei Konflikten auf eine konstruktive Streitkultur! Statt deinen Partner abzuwerten, oder ihn bloßzustellen und ihn in die Enge zu treiben, zeige ihm lieber auf, was die Situation für dich bedeutet und was du dir wünschen würdest. Dadurch entstehen Verbundenheit, Nähe und eine tragfähige Beziehung.

Allerdings gibt es auch Warnzeichen, die darauf hinweisen, dass in eurer Beziehung gerade irgendetwas nicht stimmt – ihr solltet dem auf die Spur gehen, wenn:

…ein echtes, tiefes und ehrliches Engagement von seitens deines Partners für die Partnerschaft fehlt – das kann sich in vielen kleinen Anzeichen äußern, z.B.: dein Partner hat weniger Zeit für dich, er geht weniger feinfühlig und sorgfältig mit dir um du spürst, dass seine Geschenke nicht von Herzen kommen.

…dein Partner ist schneller genervt, nörgelt und kritisiert häufiger und sucht quasi das Haar in der Suppe, anstatt großzügigere Interpretationen vorzunehmen.

Wenn solche Verhaltensweisen gehäuft und über längere Zeit auftreten, deutet dies auf Unzufriedenheit und eine sich möglicherweise anbahnende oder bereits manifeste Krise hin.

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Nutze diesen Valentinstag bewusst, um deine Beziehung zu reflektieren und deinem Partner zu zeigen, was du an ihm schätzt!

Mit besten Wünschen für beziehungsvolle Tage

Deine Sandra Paul

*aus Gründen der Einfachheit beim Schreiben wurde vor allem jeweils das maskuline Nomen „Partner“ verwendet, gemeint ist ebenso das feminine Pendant dazu 

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Erfolgreiche Kommunikation in der Beziehung – Tipps für Fortgeschrittene

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen!

Für alle die, die meine letzten Tipps mit einem Lächeln gelesen haben und sich gefreut haben, all das bereits umzusetzen, kommen hier einige Tipps zur Verbesserung der Kommunikation, die mehr geübt sein wollen. 

Die sieben Profi-Tipps für gelingende Kommunikation:

  1. Klarheit in der Kommunikation

Es erfordert viel Voraussicht, diesen Tipp umzusetzen – hierbei geht es nämlich darum, schon vor dem Gespräch zu wissen, was man erreichen möchte. Wie möchte man sich danach fühlen, wie möchte man, dass sich der Gegenüber fühlt? Was soll Ziel des Gesprächs sein? Wenn du diese Fragen im Vorhinein für dich beantworten kannst, wird es dir wesentlich leichter fallen, den roten Faden während der Unterhaltung nicht zu verlieren und strukturiert vorzugehen.

2. Achte auf deine Sprache!

Wir reden oftmals so, wie es gerade kommt, ohne groß darüber nachzudenken. Das kann teilweise jedoch schnell dazu führen, dass wir jemanden unbeabsichtigt verletzen – durch unsere Wortwohl, unsere Formulierungen. Solltest du das Gefühl haben, dass du hierbei noch etwas Übung und konkrete Methoden an die Hand brauchst – wie z.B. die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg -, dann ist mein Seminar „Wir müssen reden! – Kommunikation in der Partnerschaft (B01)“ vielleicht genau das Richtige für dich.

3. Fragen, Fragen, Fragen

Irgendwann glauben wir, den Gegenüber so gut zu kennen, dass wir uns viele Dinge ableiten, ohne nachzufragen – wozu auch? Tatsächlich ist es aber so, dass wir, wenn wir nicht fragen, schnell zu falschen Schlüssen gelangen – und das nur, weil wir irgendwie doch arrogant genug waren, zu glauben, den anderen so gut zu kennen, dass wir nicht mehr nachfragen müssen. Dem kannst du aktiv vorbeugen! Und wer kennt ihn nicht, den Spruch: „Wer nicht fragt, bleibt dumm…“?

4.Grenzen respektieren 

Wer hat sich nicht mal gewünscht, die Gedanken des anderen lesen zu können? Dennoch sollten wir nie vergessen, dass jeder für sich entscheiden darf und muss, wie viel er erzählt. Werde nicht zum „kommunikativen Kontrollfreak“ und poche darauf, alles zu wissen, was deinem Gegenüber gerade im Kopf herumgeistert. Wenn er/sie möchte, wird er/sie es dir schon mitteilen. 

5. Motivation

Wir haben immer das Bedürfnis, uns gut zu fühlen und tun viel dafür, damit es uns in schlechten Phasen schnell besser geht. Klingt egoistisch? Ist es auch! Und das ist grundsätzlich nicht schlecht oder verkehrt. 

Für ein Gespräch bedeutet das aber, vorher zu überlegen, was man eigentlich erreichen möchte. Möchtest du deine Wut an jemandem auslassen? Wenn das so sein sollte, was manchmal absolut normal ist, dann solltest du trotzdem transparent genug zu deinem Partner/deiner Partnerin sein: „Du, ich bin gerade so geladen, ich muss das jetzt mal rauslassen. Ist das ok für dich?“ Eine Grenze sollte dort anfangen, wo du andere verletzt, nur, um dich in dem Moment besser zu fühlen. 

6. Auch mal nichts sagen

Gerade wenn wir emotional aufgewühlt sind, neigen wir dazu, Sachen zu sagen, ohne groß darüber nachzudenken. Denke aber immer daran: Was du einmal gesagt hast, kannst du nicht zurücknehmen. Manchmal ist es vielleicht besser, sich einen Moment lang zu beherrschen und sich etwas zu verkneifen, bevor man es im Nachhinein bereut. 

7. Mindset/innere Haltung

Wenn du bis hierhin interessiert gelesen hast, ist das schon mal ein gutes Zeichen für deine innere Haltung gegenüber deinem Partner/deiner Partnerin. Du musst zuerst die Bereitschaft haben, etwas verändern, verbessern zu wollen – sonst helfen die besten Tipps nicht. Bedenke also zum Beispiel vor einem klärenden Gespräch, ob du wirklich Lust hast, jetzt eine konstruktive Lösung zu finden – falls nicht, solltest du das Gespräch unbedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. 

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Gib nicht auf, stetig an deiner Kommunikation zu arbeiten – es lohnt sich!

Mit besten Wünschen für beziehungsvolle Tage

Deine Sandra Paul

Couple

Beziehungsziele für 2020

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen!

Ein neues Jahr bringt immer auch neue Chancen mit sich – das gilt auch für die Partnerschaft! So wie sich viele Menschen zu Beginn eines neuen Jahres Vorsätze machen und den Jahreswechsel als Start für die Umsetzung sehen, können auch innerhalb der Beziehung mit dem Partner/der Partnerin neue Beziehungsziele für das Jahr abgesteckt werden. Die Frage „Wo wollen wir als Paar dieses Jahr hin?“ steht dabei im Vordergrund. 

Beziehungsziele abstecken – mit diesen Tipps gelingt´s:

  1. Fragt euch Folgendes: Was hat zwischen uns im letzten Jahr super funktioniert, von dem wir im neuen Jahr noch mehr haben wollen?
  2. Frage zwei, die ihr gemeinsam beantworten solltet: Wovon wollen wir beide weniger haben, weil es uns gemeinsam wirklich nicht gut getan hat?
  3. Die letzte Frage: Was soll in unserem Miteinander komplett neu entstehen?
  4. Wählt Ziele, die außerhalb eurer Komfortzone liegen! Erst, wenn etwas außerhalb des bequemen Rahmens liegt, kommt es zu vermehrtem Wachstum und Weiterentwicklung. Ein Projekt, was ihr schon ewig vor euch herschiebt, weil es vielleicht zeitintensiv ist und viel Vorbereitung bedarf, ist nur ein Beispiel dafür. 
  5. Weniger ist mehr. Ihr solltet euch nicht mehr als fünf Ziele setzen, da es sonst schnell eher zu Frust als zu Freude kommt.
  6. Nur Geduld! Überstürzt nichts und gebt den Dingen Zeit, sich zu entfalten. Sich gemeinsame Ziele zu setzen, heißt auch, zu berücksichtigen und zu akzeptieren, dass Wachstum und Entwicklung in kleinen Dosen passieren.
  7. Stellt sicher, dass die gewählten Ziele für euch beide wichtig sind. Ihr solltet an einem Strang bei der Verwirklichung der Ziele ziehen- das geht nur, wenn ihr beide davon überzeugt seid, dass diese Dinge für eure Beziehung wichtig sind und sie eure Partnerschaft voranbringen und stärken.
  8. Bleibt realistisch! Achtet darauf, dass eure Ziele euch zwar fordern, dennoch aber realisierbar sind.
  9. Einmal konkret, bitte!. „Wir wollen nie mehr streiten“ ist absolut nicht konkret – besser und damit erreichbarer wäre: „Wir tauschen unsere Argumente sachlich aus“ (ohne den anderen dabei anzugreifen).
  10. Das Ziel im Auge behalten. Es ist wichtig, dass ihr regelmäßig reflektiert, wie weit ihr gemeinsam schon gekommen seid, wo Fortschritte zu verzeichnen sind, wo noch Baustellen sind, was als Nächstes aktiv angegangen werden soll. 
  11. Visualisiert eure Ziele! Ziele, die nur ausgesprochen werden, geraten schnell in Vergessenheit oder werden womöglich im Nachhinein anders ausgelegt. Besser ist es da, eure gemeinsamen Ziele aufzuschreiben. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch eine Collage oder ein kleines Plakat anfertigen.
  12. Schlussendlich: Rückschläge sind normal! Wenn ihr von Anfang an bei eurer Planung einkalkuliert, dass euch Dinge in die Quere kommen werden, dann könnt ihr auch mögliche Gegenmaßnahmen treffen.

Gemeinsame Ziele wirken häufig wie ein „Superkleber“ für die Partnerschaft – wenn ihr euch zu zweit miteinander aktiv erlebt, dann sorgt das dafür, dass ihr begreift, dass ihr als Paar ein gutes Team sein könnt. Und ein Paar, welches ein gutes Team ist, hat die besten Voraussetzungen für eine glückliche Langzeitbeziehung.

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Fangt am besten heute noch an, setzt euch zusammen und überlegt gemeinsam, wie ihr 2020 zu eurem Jahr machen könnt! 

Mit besten Wünschen für beziehungsvolle Tage

Deine Sandra Paul