photography-of-couple-holding-hands-842546

Erfolgreiche Kommunikation in der Beziehung – Tipps für Fortgeschrittene

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen!

Für alle die, die meine letzten Tipps mit einem Lächeln gelesen haben und sich gefreut haben, all das bereits umzusetzen, kommen hier einige Tipps zur Verbesserung der Kommunikation, die mehr geübt sein wollen. 

Die sieben Profi-Tipps für gelingende Kommunikation:

  1. Klarheit in der Kommunikation

Es erfordert viel Voraussicht, diesen Tipp umzusetzen – hierbei geht es nämlich darum, schon vor dem Gespräch zu wissen, was man erreichen möchte. Wie möchte man sich danach fühlen, wie möchte man, dass sich der Gegenüber fühlt? Was soll Ziel des Gesprächs sein? Wenn du diese Fragen im Vorhinein für dich beantworten kannst, wird es dir wesentlich leichter fallen, den roten Faden während der Unterhaltung nicht zu verlieren und strukturiert vorzugehen.

2. Achte auf deine Sprache!

Wir reden oftmals so, wie es gerade kommt, ohne groß darüber nachzudenken. Das kann teilweise jedoch schnell dazu führen, dass wir jemanden unbeabsichtigt verletzen – durch unsere Wortwohl, unsere Formulierungen. Solltest du das Gefühl haben, dass du hierbei noch etwas Übung und konkrete Methoden an die Hand brauchst – wie z.B. die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg -, dann ist mein Seminar „Wir müssen reden! – Kommunikation in der Partnerschaft (B01)“ vielleicht genau das Richtige für dich.

3. Fragen, Fragen, Fragen

Irgendwann glauben wir, den Gegenüber so gut zu kennen, dass wir uns viele Dinge ableiten, ohne nachzufragen – wozu auch? Tatsächlich ist es aber so, dass wir, wenn wir nicht fragen, schnell zu falschen Schlüssen gelangen – und das nur, weil wir irgendwie doch arrogant genug waren, zu glauben, den anderen so gut zu kennen, dass wir nicht mehr nachfragen müssen. Dem kannst du aktiv vorbeugen! Und wer kennt ihn nicht, den Spruch: „Wer nicht fragt, bleibt dumm…“?

4.Grenzen respektieren 

Wer hat sich nicht mal gewünscht, die Gedanken des anderen lesen zu können? Dennoch sollten wir nie vergessen, dass jeder für sich entscheiden darf und muss, wie viel er erzählt. Werde nicht zum „kommunikativen Kontrollfreak“ und poche darauf, alles zu wissen, was deinem Gegenüber gerade im Kopf herumgeistert. Wenn er/sie möchte, wird er/sie es dir schon mitteilen. 

5. Motivation

Wir haben immer das Bedürfnis, uns gut zu fühlen und tun viel dafür, damit es uns in schlechten Phasen schnell besser geht. Klingt egoistisch? Ist es auch! Und das ist grundsätzlich nicht schlecht oder verkehrt. 

Für ein Gespräch bedeutet das aber, vorher zu überlegen, was man eigentlich erreichen möchte. Möchtest du deine Wut an jemandem auslassen? Wenn das so sein sollte, was manchmal absolut normal ist, dann solltest du trotzdem transparent genug zu deinem Partner/deiner Partnerin sein: „Du, ich bin gerade so geladen, ich muss das jetzt mal rauslassen. Ist das ok für dich?“ Eine Grenze sollte dort anfangen, wo du andere verletzt, nur, um dich in dem Moment besser zu fühlen. 

6. Auch mal nichts sagen

Gerade wenn wir emotional aufgewühlt sind, neigen wir dazu, Sachen zu sagen, ohne groß darüber nachzudenken. Denke aber immer daran: Was du einmal gesagt hast, kannst du nicht zurücknehmen. Manchmal ist es vielleicht besser, sich einen Moment lang zu beherrschen und sich etwas zu verkneifen, bevor man es im Nachhinein bereut. 

7. Mindset/innere Haltung

Wenn du bis hierhin interessiert gelesen hast, ist das schon mal ein gutes Zeichen für deine innere Haltung gegenüber deinem Partner/deiner Partnerin. Du musst zuerst die Bereitschaft haben, etwas verändern, verbessern zu wollen – sonst helfen die besten Tipps nicht. Bedenke also zum Beispiel vor einem klärenden Gespräch, ob du wirklich Lust hast, jetzt eine konstruktive Lösung zu finden – falls nicht, solltest du das Gespräch unbedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. 

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Gib nicht auf, stetig an deiner Kommunikation zu arbeiten – es lohnt sich!

Mit besten Wünschen für beziehungsvolle Tage

Deine Sandra Paul

Couple

Beziehungsziele für 2020

Herzliche Grüße aus Berlin und willkommen in der Welt der Beziehungsfragen!

Ein neues Jahr bringt immer auch neue Chancen mit sich – das gilt auch für die Partnerschaft! So wie sich viele Menschen zu Beginn eines neuen Jahres Vorsätze machen und den Jahreswechsel als Start für die Umsetzung sehen, können auch innerhalb der Beziehung mit dem Partner/der Partnerin neue Beziehungsziele für das Jahr abgesteckt werden. Die Frage „Wo wollen wir als Paar dieses Jahr hin?“ steht dabei im Vordergrund. 

Beziehungsziele abstecken – mit diesen Tipps gelingt´s:

  1. Fragt euch Folgendes: Was hat zwischen uns im letzten Jahr super funktioniert, von dem wir im neuen Jahr noch mehr haben wollen?
  2. Frage zwei, die ihr gemeinsam beantworten solltet: Wovon wollen wir beide weniger haben, weil es uns gemeinsam wirklich nicht gut getan hat?
  3. Die letzte Frage: Was soll in unserem Miteinander komplett neu entstehen?
  4. Wählt Ziele, die außerhalb eurer Komfortzone liegen! Erst, wenn etwas außerhalb des bequemen Rahmens liegt, kommt es zu vermehrtem Wachstum und Weiterentwicklung. Ein Projekt, was ihr schon ewig vor euch herschiebt, weil es vielleicht zeitintensiv ist und viel Vorbereitung bedarf, ist nur ein Beispiel dafür. 
  5. Weniger ist mehr. Ihr solltet euch nicht mehr als fünf Ziele setzen, da es sonst schnell eher zu Frust als zu Freude kommt.
  6. Nur Geduld! Überstürzt nichts und gebt den Dingen Zeit, sich zu entfalten. Sich gemeinsame Ziele zu setzen, heißt auch, zu berücksichtigen und zu akzeptieren, dass Wachstum und Entwicklung in kleinen Dosen passieren.
  7. Stellt sicher, dass die gewählten Ziele für euch beide wichtig sind. Ihr solltet an einem Strang bei der Verwirklichung der Ziele ziehen- das geht nur, wenn ihr beide davon überzeugt seid, dass diese Dinge für eure Beziehung wichtig sind und sie eure Partnerschaft voranbringen und stärken.
  8. Bleibt realistisch! Achtet darauf, dass eure Ziele euch zwar fordern, dennoch aber realisierbar sind.
  9. Einmal konkret, bitte!. „Wir wollen nie mehr streiten“ ist absolut nicht konkret – besser und damit erreichbarer wäre: „Wir tauschen unsere Argumente sachlich aus“ (ohne den anderen dabei anzugreifen).
  10. Das Ziel im Auge behalten. Es ist wichtig, dass ihr regelmäßig reflektiert, wie weit ihr gemeinsam schon gekommen seid, wo Fortschritte zu verzeichnen sind, wo noch Baustellen sind, was als Nächstes aktiv angegangen werden soll. 
  11. Visualisiert eure Ziele! Ziele, die nur ausgesprochen werden, geraten schnell in Vergessenheit oder werden womöglich im Nachhinein anders ausgelegt. Besser ist es da, eure gemeinsamen Ziele aufzuschreiben. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch eine Collage oder ein kleines Plakat anfertigen.
  12. Schlussendlich: Rückschläge sind normal! Wenn ihr von Anfang an bei eurer Planung einkalkuliert, dass euch Dinge in die Quere kommen werden, dann könnt ihr auch mögliche Gegenmaßnahmen treffen.

Gemeinsame Ziele wirken häufig wie ein „Superkleber“ für die Partnerschaft – wenn ihr euch zu zweit miteinander aktiv erlebt, dann sorgt das dafür, dass ihr begreift, dass ihr als Paar ein gutes Team sein könnt. Und ein Paar, welches ein gutes Team ist, hat die besten Voraussetzungen für eine glückliche Langzeitbeziehung.

Solltest du dazu oder generell Fragen an mich haben, kannst du mich gerne kontaktieren. Gerne kannst du ein 20-minütiges kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren, in dem wir schauen, wie wir dich und deine Partnerschaft voranbringen können. Ich biete nämlich neben meinen Seminaren, die sich allesamt um den Themenkomplex Beziehung drehen, auch Paar- und Beziehungscoachings an – jeweils möglich als Einzel- oder richtiges Paarcoaching, bei dem beide Partner zu mir kommen. 

Wenn du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann besuche doch gerne mein Instagram-Profil, ich würde mich freuen!

Also: Fangt am besten heute noch an, setzt euch zusammen und überlegt gemeinsam, wie ihr 2020 zu eurem Jahr machen könnt! 

Mit besten Wünschen für beziehungsvolle Tage

Deine Sandra Paul